1. Neurodermitis / atopische Dermatitis
Hartes Wasser mit Kalk und Chlor kann die dünne Babyhaut reizen, kleine Risse entstehen, Keime dringen ein – die Entzündung flammt wieder auf. Studien zeigen, dass Babys in hartem Wasser fast doppelt so häufig Neurodermitis entwickeln.
2. Trockene Haut
Kalk und Mineralstoffe im Wasser entziehen der Haut Feuchtigkeit, die Haut wird spröde, spannt und juckt.
3. Kontaktdermatitis
Chemische Rückstände wie Chlor oder Metalle können Rötungen und Irritationen auslösen, besonders an empfindlichen Stellen wie Gesicht, Hände oder Bauch.
4. Windeldermatitis
Hartes oder belastetes Wasser kann die Haut unter der Windel reizen, Hautrötungen und kleine Ausschläge entstehen leichter.
5. Naseschleimhaut-Reizungen / Naselsucht
Chlorhaltiges Wasser kann Schleimhäute reizen, was bei Babys zu häufigem Niesen oder laufender Nase führen kann.
6. Milchschorf
Empfindliche Kopfhaut reagiert auf kalkhaltiges oder gechlortes Wasser, Hautschuppen und kleine Krusten bilden sich schneller.
7. Schuppige Kopfhaut / Mini-Schuppen
Rückstände im Wasser begünstigen trockene, schuppige Stellen auf dem Kopf.
8. Allgemeiner Ausschlag & Rötungen
In 60–70 % der Haushalte wird gechlortes Wasser genutzt, ein häufiger Auslöser für kleine Hautausschläge und Rötungen bei Babys.
Fachleute raten daher, auf möglichst weiches, sauberes Wasser beim Baden zu achten, um Hautreizungen vorzubeugen und die natürliche Schutzbarriere zu erhalten.